
Fett war die erste Pflege
Wo Menschen Tiere hielten, war Fett da. Man konnte es schmelzen, reinigen und mit Kräutern mischen. So entstanden die ersten Salben für Haut, die Wind und Kälte abbekam.
Deine Haut wartet. Fang mit der Tallow Body Butter an, ein Tiegel reicht dir rund zwei Monate.
Zur Body ButterClean Beauty, die begeistert
Warum Tallow
Rindertalg war über Jahrhunderte das, womit Menschen trockene Haut und rissige Lippen eingefettet haben. Dann kam Wasser in die Tiegel und Erdöl gleich hinterher. Hier liest du, warum wir zum Talg zurückgegangen sind und warum er so gut zu dem Fett passt, das deine Haut selbst macht.
Für alle, die dem Bewährten mehr trauen als dem nächsten Labor-Trend.

Geschichte
Talg ist keine Erfindung von Instagram. Lange bevor jemand Wasser in eine Creme gerührt hat, haben Menschen ihre Haut mit Tierfett gepflegt. Sieben Stationen bis heute.

Wo Menschen Tiere hielten, war Fett da. Man konnte es schmelzen, reinigen und mit Kräutern mischen. So entstanden die ersten Salben für Haut, die Wind und Kälte abbekam.

2003 finden Archäologen in London eine kleine Dose aus der Römerzeit. Der Deckel ist noch zu. Drin liegt eine weiße Creme, und darin sind die Fingerspuren der Person, die zuletzt hineingegriffen hat. Forscher der Universität Bristol haben sie untersucht: Die Grundlage ist gereinigtes Tierfett.

In Salerno steht die berühmteste Medizinschule Europas. Ihre Schönheitsrezepte, überliefert unter dem Namen Trotula, bauen auf Tierfett auf, gemischt mit Kräutern und Duftölen.

Talg ist Alltag. Er brennt in Kerzen, macht Stiefel wieder weich und steckt in den Salben der Hausapotheke. Niemand fragt, ob man sich damit eincremen darf.

Ein Chemiker lässt sich ein Fett patentieren, das er aus den Rückständen von Ölbohrungen gewinnt. Er nennt es Vaseline. Zum ersten Mal kommt Pflege aus dem Erdöl.

Mit Emulgatoren lassen sich Wasser und Öl mischen. Die Lotion ist geboren. Sie ist billig, leicht und füllt große Flaschen. Auf den meisten Zutatenlisten steht seitdem Wasser ganz vorne.

Immer mehr Frauen wollen wissen, was sie sich auf die Haut tun. Viele landen bei der Pflege, die es schon gab, bevor es Zutatenlisten gab.
Deine Haut
Deine Haut macht ihr eigenes Fett. Es hält die äußerste Hautschicht zusammen wie der Mörtel die Ziegel einer Mauer und legt sich als feiner Film darüber. Dieses Fett enthält kein Wasser.
Ab etwa 50 macht deine Haut deutlich weniger davon. Der Mörtel wird dünner, und das Wasser aus den tieferen Schichten verdunstet schneller. Das spürst du als Spannen, Jucken und raue Stellen, vor allem an den Schienbeinen, an den Armen und nach dem Duschen.
Deshalb spannen deine Schienbeine morgens nicht mehr, obwohl du dich nur abends eincremst.
Tipp oben auf „+ Talg“ und schau zu, wie sich die Lücken wieder füllen.
Im Talg
Talg ist nicht einfach irgendein Fett. Er bringt Bausteine mit, die deine Haut selbst benutzt. Drei Dinge machen ihn besonders.
1Die Bausteine deiner Barriere
Der Mörtel zwischen deinen Hornzellen besteht vor allem aus drei Fettsorten: Ceramiden, Cholesterin und freien Fettsäuren. Fehlt eine davon, bekommt der Mörtel Risse, und deine Haut verliert Wasser.
Talg liefert Cholesterin und Fettsäuren direkt mit. Den dritten Baustein, die Ceramide, baut deine Haut selbst, unter anderem aus der Linolsäure im Talg.
2Die Fettsäuren
So setzt sich Rindertalg zusammen. Jede dieser Fettsäuren findet sich auch in deiner eigenen Haut. Tipp auf ein Stück.
Werte gerundet, Mittel aus der Analyse von Karakaya & Aktaş (2010) zu Rinderfetten.
3Die Vitamine
Diese vier Vitamine sind fettlöslich. In Wasser lösen sie sich nicht auf. Eine Lotion, die zum größten Teil aus Wasser besteht, kann sie kaum mitbringen. Talg von Weiderindern trägt sie von Natur aus in sich.
Steckt als Retinol in vielen teuren Anti-Aging-Cremes. Deine Haut braucht es, um neue Zellen zu bilden.
Deine Haut nutzt es, damit sich ihre Zellen gesund erneuern und die Schutzschicht nachwächst.
Schützt Fette davor, ranzig zu werden, im Tiegel genauso wie auf deiner Haut.
Kommt in Augencremes gegen dunkle Schatten und feine Äderchen zum Einsatz.
Kleines Experiment
Im Wasser schwimmen sie oben, ungelöst wie Öl auf der Suppe. Im Talg lösen sie sich auf und verteilen sich im ganzen Fett. So kommen sie mit auf deine Haut.
Das Regal
Es gibt drei Gründe. Mit deiner Haut hat keiner davon zu tun.
Jeder darf ihn verwenden. Für einen Stoff, der keinem allein gehört, bezahlt kein Konzern teure Werbung.
Mit Emulgatoren wird aus Wasser eine Lotion. Je mehr Wasser drin ist, desto größer wird die Flasche für dasselbe Geld.
Paraffin und Vaseline kommen aus der Raffinerie, in jeder Menge und in jeder Charge identisch. Talg muss man erst ausschmelzen und filtern. Das kostet Zeit.
Selbst nachsehen
Links steht, was auf einer typischen Bodylotion aus der Drogerie steht. Rechts steht unsere Tallow Body Butter. Tipp auf die unterstrichenen Zutaten.
Ingredients
, , Glycerin, Cetearyl Alcohol, Isopropyl Palmitate, Glyceryl Stearate, , Caprylic/Capric Triglyceride, Sodium Polyacrylate, Carbomer, Sodium Hydroxide, , Ethylhexylglycerin, Tocopheryl Acetate, , Linalool, Limonene, Citronellol
Beispiel, wie es auf vielen Drogerie-Lotionen steht. Keine bestimmte Marke.
Ingredients
, , , , ,
Was viele vorher fragen

Probier es selbst
Bestell deine Tallow Body Butter. Den Spatel für deine Body Butter legen wir gratis dazu. Einmal abends nach dem Duschen eincremen, mehr musst du nicht tun.
Spannen deine Beine nach 60 Tagen noch, bekommst du dein Geld zurück. Auch wenn der Tiegel offen ist.
Wir machen jede Charge frisch. Ist sie weg, dauert die nächste etwa vier Wochen.